Für eine Woche ging es ins wunderschöne Südtirol, genauer gesagt nach St. Martin im Passeiertal. Ein kleines ruhiges Örtchen mit einer wunderschönen Landschaft drumherum.
Nach einer 15 stündigen Busfahrt wurden wir im Hotel „Unterwirt“ mit einem Willkommensdrink und kleinen Snacks empfangen.


Dann ging es ab aufs Zimmer. Vom Balkon aus hatte man einen tollen Blick auf die Berge. Es sieht ungelogen alles aus wie gemalt.


Da wir uns auf einer Konzertreise befanden sah das Programm eigentlich immer so aus, dass am Tag Zeit für Unternehmungen war, bevor es dann am frühen Abend gegen 17 Uhr ein 4-5 Gänge Menü gab. Das Essen war wirklich total lecker und immer mit viel Liebe zubereitet.

  


Nach dem Essen ging es dann meist in eine der Nachbarstädte, wo wir unsere Konzerte gespielt haben. Am späten Abend gabs dann für uns ausgehungerte Musiker immer noch eine kleine Brotzeit mit Schinken und Käse. Den Abend konnte man also stets bei einem guten Glas Wein oder Bier ausklingen lassen.

Also für jeden, der mit dem Gedanken spielt mal ins Passeiertal zu fahren, hier die Facts:

Unterkunft
Da wir eine sehr große Gruppe waren hatten wir das komplette Hotel „Unterwirt“ für uns alleine. Ein paar von uns waren aber auch noch im „Martinerhof“ untergebracht (nur wenige Meter voneinander entfernt). Beide Hotels gehören ein und derselben Familie. Die Familie besitzt außerdem eine eigene Kellerei, wo sie ihren Wein und ihr Bier selbst herstellen. Die Familie hat uns so herzlich umsorgt, dass ich nur jedem einen Aufenthalt dort empfehlen kann.
www.martinerhof.it/

Aktivitäten
Wer nach Südtirol reist kommt wohl kaum drum herum ein paar Wandertouren zu machen, um die atemberaubende Landschaft kennen zu lernen.
Und so haben auch wir die Gegen ein bisschen erkundet. Zu empfehlen dabei sind der „Panoramaweg“ bei Pfelders. Man fährt dort mit der Gondel nach oben auf den Berg und hat eine super schöne Aussicht während man die Strecke wandert. Auf einer Alm kann man sich dann mit einem kühlen Getränk oder einer südtirolischen Spezialität stärken, bevor es zu Fuß wieder runtergeht.

Im Nachbarort St. Leonard ist die Passeierschlucht Wanderung zu empfehlen. Diesmal geht es also nicht hinauf, sondern eher bergab. Nichtsdestotrotz bietet auch dieser Wanderweg ein unglaublich schönes Panorama und Zeit um einfach mal die Natur und ihre Ruhe zu genießen.


Wer dann immer noch nicht genug hat, der fährt mit der Gondel rauf auf den Hirzer. Dieser liegt auf ca. 2.700 Meter. Dort oben herrschen natürlich auch im Sommer ganz andere Temperaturen, sodass man auf jeden Fall wetterfeste Kleidung und vor allem Wandergeeignete Schuhe dabeihaben sollte.


Nach den ganzen Anstrengungen kann man sich dann im ortseigenen Freibad in St. Martin entspannen. Ob im Wasser oder auf einer der zahlreichen Wiesen, lässt es sich gut aushalten.
Ein Tagesausflug empfiehlt sich nach Meran, um natürlich auch das Flair einer der größeren Städte in der Umgebung nicht zu verpassen. Besonders empfehlenswert hier ist das „Frauenmuseeum“ (wer sich für ein bisschen Geschichte interessiert). Ansonsten lässt man sich einfach treiben und kann in einer der zahlreichen Cafés einkehren, um die Atmosphäre der Stadt zu spüren.

 

Hier noch ein paar Impressionen von der Reise 🙂 ♥